An dich, Radfahrer/in, dem trotz der Mühen das Glück nicht zugelächelt hat. Wir von der Maratona fühlen uns ein Körnchen schuldig. Über den Menschen und im Mittelpunkt unserer Veranstaltung: die Dolomiten in all ihrer Schönheit. Manch einem deiner Kameraden war das Glück hold, so drehst du dich um und verstummst und fühlst dich klein, verärgert, verlassen. Und schweigst erstaunt, in der Hoffnung, es bleibt ein Gerüst aus Liebe, eine nie getrübte Schönheit eine nie verlorengegangene Begeisterung. Nichts soll deine große Leidenschaft zerrütten. Und so gelingt es dir wieder, zu weinen und zu lächeln. Und da wirst du groß wie die Erde und dein Liebesgesang erhebt sich. Ewig ist die Göttlichkeit in dir. Hurra, lebe hoch, großer Mensch.
Dir Radfahrer/in, dem Fortuna hold war, soll die Freude aus dem Herzen strömen. Deine Hingabe ist für uns von der Maratona Liebe. Für dich wird das Rennen Wirklichkeit. Mit Leidenschaft und Einsatz wirst du die Berge erreichen wie ein lächelndes Kind, das um Licht bittet und läuft. Mit Freude führen wir dich zum Frieden, überall, als ob es ein zu stopfender Mund, ein fahrendes Karussell wäre. Ein Lobgesang von uns allen auf die Blassen Berge, stumme Lehrer, die ihr das Herzklopfen so vieler Soldaten hört, die keuchenden Münder seht starke Menschen sind es, kurvenreicher als der Giau, gewundener als der Sella. wie die unberührbaren Lippen der Frau, die sie lieben.
michil |