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Herzlich willkommen Maratona

Lasst alle Hoffnung fahren steht über dem traurigen Eingang. Ja, das riesige Problem bleibt. Kleine Herzen, weiß man, haben kleine Probleme, aber große Herzen haben große Probleme, so wie große Köpfe an unlösbaren Problemen gemessen werden. Je größer das Problem, umso schwieriger ist die Lösung. Nein, die Komödie endet nicht im Ruhm, die Aufgabe von Dante wird nicht mit dem Paradies gelöst. Nun ist das in die Tat umzusetzen. Was können wir tun?

Mit Sicherheit dürfen wir angesichts all des Guten und Schönen, das uns umgibt, nicht blind werden, wir dürfen nicht die Hoffnung verlieren. Der tragische, für viele dramatische Augenblick lässt, wenn er noch betont wird, eine hilflose Traurigkeit entstehen, die die Unterwerfung fördert. Tja, und dann können wir nur hilflos auf die nahende Katastrophe warten.

Wir haben die Wahl. Wir können uns zurückziehen, ewige Pessimisten tragen nicht zu einer besseren Welt bei, da sie überzeugt sind, dass alles was schiefläuft, dann noch schiefer läuft. Trotzdem werden sie oft als intelligenter als Optimisten angesehen und können mit ihrem ständigen Abwerten von allem und jedermann auch Anhänger finden, wobei sie ununterbrochen damit beschäftigt sind, Verdacht und Schuld zu säen sowie Misstrauen und Ungewissheit zu verbreiten. Allzu oft hat es uns die Geschichte gelehrt: Mangelndes Wissen und verstärkte Unwissenheit lassen Probleme aufkommen und sind gefährlich. Nihil sub sole novi, nichts Neues unter der Sonne: Wer glaubt, sich zu komplexen Themen mit Hilfe von Tweet, Effektbildern oder höchstens durch das Lesen einer Zeitung oder das Ansehen von regionalen Nachrichten eine richtige Meinung bilden zu können, wird nie aus seiner beschränkten und pessimistischen Welt herauskommen. Mit Schimpfwörtern auf den sozialen Netzwerken um sich zu werfen, wird nicht dazu anregen, ein besseres Leben zu führen.

Der Mensch ist verpflichtet, sich um ein inneres als auch äußeres Wachstum zu bemühen, indem er sich nicht von ständiger Angst beherrschen lässt. Wir können uns dazu erziehen, das Schöne zu sehen, den Blick darauf trainieren und über die ersten Enziane in den Dolomiten staunen, über diese Felszinnen, die von unseren Alltagsproblemen vollkommen unberührt bleiben. Wir können von den ebenso schönen Worten des Papstes lernen. Es kann sein, dass der Mensch nicht überlebt, wie viele Tierarten, die vor allem wegen unserer Schuld aussterben, doch wir müssen unbedingt an unsere Fähigkeit zur Flexibilität glauben. Der Geist des Menschen, sein Wissensdurst, seine Fähigkeit, rasch zu reagieren, Lösungen für anscheinend unlösbare Problematiken zu finden, beweist uns, dass wir vieles tun können. Wir können und müssen planen. Indem wir vorausblicken, können wir unsere Handlungen proaktiv machen.

Die zu bewältigenden Gebirgspässe sind steil und anstrengend, doch man nimmt sie am besten in Angriff, indem man nicht an den Schmerz der Anstrengung denkt, sondern daran, wie gesund es ist, in die Pedale zu treten. Man sollte jeden Tritt und all das Schöne, das uns umgibt, genießen. Wir sind ständig von den Herausforderungen des Lebens umgeben, es ist eine nie endende Arbeit. Wir sollten weder dem großen Wert beimessen, der glaubt, dass uns die Wissenschaft retten wird, noch dem, der meint, dass alles schieflaufen wird. Wer die Welt weiterdreht, sind die Possibilisten und ich bin einer von ihnen.

michil costa

01/06/2021

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