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Countdown zur #mdd34

Alta Badia
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28. Auflage - 06. Juli 2014

 


ZEIT

  

ZEIT… doch existiert die Zeit? Und wer bestimmt die Zeit? Die Uhr? Unser iPhone? Unsere Arbeit?
Nein, denn die Zeit dreht sich ohne Ende, bleibt nie stehen … Zeit hat keine Zeit, Zeit ist endlos!
Deswegen enthält das neue Logo der ZEIT das Unendlich-Zeichen, um auszudrücken, dass unser geliebtes Fahrrad möglicherweise das ideale Mittel werden kann, um durch die Zeit zu fahren.
In die Pedale treten … endlos zu jeder Zeit und ohne an unsere Zeit zu denken.

 

„Zeit“ ist das zentrale Thema der Ausgabe 2014. Von La Villa starten 8969 Teilnehmer. Eine 36-Minuten-lange Schlange, so lange brauchen die Radfahrer um bei Live-Musik und Ansporn in das Rennen einzufahren. Ein Mechanismus mit hohen Zahlen und einer hohen Anzahl von Teilnahmeanträgen (32.600), doch die gewohnten Bedingungen werden beibehalten: geschlossene Teilnehmerzahl, Dolomitenpässe ohne Verkehr, Wohltätigkeit und Nachhaltigkeit mit der Verwendung von Elektroautos und –motorrädern für den Transport der Jury und der Rennleitung. „Die Katzenmauer“ ist die große Neuheit. Allen Radfahrern der mittleren und langen Strecke wird bei der zweiten Durchfahrt durch La Villa eine letzte intensive Kraftanstrengung abverlangt. 200 Meter nach der Abzweigung nach Corvara müssen die Radfahrer auf den Anstieg zur „mür dl giat”(Katzenmauer) abbiegen, denn die Einwohner von La Villa werden auch Katzen genannt. Eine Umleitung mit einer Höchstneigung von 19 % führt durch La Villa und dann wieder auf die Hauptstrecke, die dann am Ziel in Corvara endet.

 

 

Hier einige Links zur 28. Auflage:

 


29. Auflage - 05. Juli 2015

 


VERGEBUNG

  

Oft hört man den Ausdruck „sich nach seinem inneren Gefühl entscheiden“. Ein wahres Wort – die Entscheidungen, die wir mit unserem Herzen, nach unserem inneren Gefühl treffen, sind am Ende immer richtig.

Doch um die Stimme unseres HERZENS auch hören zu können, brauchen wir einen reinen, klaren und freien Geist. Wir müssen aufhören, uns belügen zu lassen, und dem Alltag mit einem möglichst offenen Herzen entgegentreten. Um das zu erreichen, braucht es keinen Sport, keinen Urlaub, keine „Pause vom Stress“… Um unseren Geist zu befreien, gibt es einen viel einfacheren Weg, der uns allen jederzeit offen steht: die Vergebung.

Die schwarzen Punkte im Logo stehen für all die negativen Dinge, die uns täglich begegnen… Meinungsverschiedenheiten, Enttäuschungen, Ablehnung… aber auch für unser unbändiges Verlangen, stets besser sein zu wollen, als die anderen, für unsere Arroganz, unser „Ver“urteilen… unser Ego.

Das Logo stellt unseren Geist als ein dunkles Labyrinth mit vielen kleinen schwarzen Punkten dar, in dem jedoch die Kraft der Vergebung (die Farbe) unser Herz schützt und unversehrt hält. (von Manuel Bottazzo)

 

Ein herrlicher Tag empfängt 9.302 Sportler aus 64 Nationen. Die Maratona der Ausgabe 2015 behauptet sich noch offensichtlicher als international bedeutende Veranstaltung. Das Thema des Rennes lautet „Die Vergebung“, als Beweis eines Events, das in der Ferne reist, um alle uns zur Verfügung stehenden empfindlichen Seiten zu berühren. Es gibt keine Schönheit ohne Bewusstsein. Die Maratona dles Dolomites – Enel ist eine ständige Einladung, um mit starken Beinen und offenem Geist in die Pedale zu treten.

 

 

Hier einige Links zur 29. Auflage:

 


30. Auflage - 03. Juli 2016


DIE REISE

  

Die REISE wurde als Leitgedanke der 30. Ausgabe der Maratona dles Dolomites – Enel ausgewählt.

In der Tat hat unsere Reise vor langer Zeit begonnen und wir sind nie stehen geblieben.

Seit jeher steht das Reisen bei den Menschen im Mittelpunkt. Zur Jahrhundertwende dachte man, dass Technologie und Wissenschaft die Probleme der Welt lösen könnten, von der Hungersnot bis hin zu den Krankheiten (in der Tat war das Penicillin eine brillante Erfindung). Die Belle Époque mit ihrem Hedonismus und Energieüberschuss löste jedoch die Urkatastrophe aus: Einen dreißigjährigen Krieg mit einem Waffenstillstand dazwischen, eine unverhohlene Lust auf Frieden. Das Ziel jener Reise, die sich aus Hoffnung und Technologie zusammensetzte, führte die Menschheit in eine ganz andere Richtung.

Denken wir nur an die Reise von William Anderson in seiner Apollo 8. Nicht nur neue Horizonte wurden entdeckt, Millionen Menschen nahmen dabei unser Ökosystem war. Der einzige blaue und weiße Planet inmitten des gesamten leuchtenden Wunders war unsere Vatermutter Erde. „Der schönste Anblick meines Lebens“, wird sie der Raumschiffkapitän nennen. Es war am Heiligabend 1968 und dieses Foto, „Earthrise“, Erdaufgang, wird zu einem der ausdrucksstärksten Bilder der Zeit.

Die berühmteste Reise, das ist allseits bekannt, machte jedoch Odysseus. Die Ausdauer, die List, die Verwegenheit beim Überschreiten des erkennbaren Bereichs, die Heldenhaftigkeit sind die Elemente, die ihn auf seinen unendlichen Irrfahrten begleiten. Während seiner Irrfahrten erfährt Odysseus Reichtum und Armut, er reift und befreit sich gleichzeitig von allem. Denn wenn die Reise „geschieht“, verändert sie, verwandelt in jemand anderen und zieht den Reisenden nach anderswo. Es ist, als ob das wahre Ziel nicht darin bestehe, einen Ort zu sehen, sondern alles sehen zu lernen, auch sich selbst. Odysseus verkörpert die Rolle des antiken, mutigen Reisenden. Durch die Reise sucht er Freiheit und hegt den Wunsch nach Wissen, um dorthin zurückzukehren, wo er abgereist ist. Da sind wir nun bei dem Nostoi, der Rückkehr zu uns selbst. Der größte Wunsch ist der die Heimkehr zu Penelope, seiner Frau, und seinem Sohn. Liegt darin nicht unser angeborenes Urverlangen?

Reisen bedeutet neue Orte, Gegenden kennenzulernen. Doch es heißt auch Dialog, Bereicherung. Die wichtigste Reise findet jedoch in uns statt. Wir bestehen aus Beziehungen. Wir sind Beziehungen zu anderen. Reisen bedeutet manchmal Genesung und heilt die Wunden des Lebens. Reisen macht leicht, befreit von Lasten, löst Bindungen und führt zum Wesentlichen zurück. Eine Reise kann den Zauber ablenken, wie Rimbaud schreibt, und lässt neuen Mut fassen: „Ich musste reisen, die Fantasien, die meinen Kopf erfüllten, zerstreuen. Am Meer, das ich liebte, als ob es mich von Schmutz befreite, sah ich Trost emporsteigen.“

Was wirklich zählt, ist eine Reise zum Schönen, das für einen zerstreuten Menschen unsichtbar ist. Schönheit findet man, wenn wir in uns Schönes tragen. Dann bedeutet Suchen bereits Finden.
Ein Glückwunsch von Herzen an uns alle und, dass unsere Zeit des Reisens eine Zeit des Vergebens, der einfachen und wichtigen Dinge sei. Wie die stillen Schritte in den Bergen, die Hoffnungen, die Träume, die nie enden. 

Bei elf Grad Celsius, starteten um 6.30 Uhr in La Villa/Alta Badia, insgesamt 8.903 Teilnehmer aus 65 Nationen beim 30. Radmarathon "Maratona dles Dolomites-Enel".
Das Rennen war sehr technisch und spektakulär. Der Sieg bei den Männern über die lange Distanz (138 km) wurde nicht auf der Katzenmauer, entschlossen, sondern beim Sprint vor dem Ziel. Bei den Frauen setzte sich Barbara Lancioni vor Simona Parente und Astrid Schartmüller durch. 

Auf der mittleren Distanz über 106 km konnte sich Fabio Cini vor Matteo Cipriani und Andrea Pontalto durchsetzen. Schnellste Frau über die mittlere Distanz heißt Erica Magnaldi, welche das Ziel vor Ilaria Lombardo und Olga Cappiello erreichte.


Ein neues Logo für das 30jährige Jubiläum der Maratona

Um das 30jährige Jubiläum der Maratona dles Dolomites – Enel zu feiern, haben wir beschlossen, das Logo der Veranstaltung neu zu gestalten. Dabei haben wir die Umrisse der Berge berücksichtigt, die uns seit jeher umgeben, denn die Berge sind unser Land, die Dolomiten unser Herz.

 

Das neue Zeichen, das der Meisterhand von Manuel Bottazzo anvertraut wurde, stellt eine lange Reise dar, die aus Schweiß, Leidenschaft, Traum und Wahnsinn besteht. Ja, denn man muss ein bisschen verrückt sein, wenn man sich vor dreißig Jahren einen Radmarathon durch die Dolomiten vorstellen konnte.

So wurde ein Monogramm mit dem Buchstaben M gestaltet, das jedoch nicht nur das M von Maratona symbolisiert, sondern auch die Berge mit den ständigen Auf- und Abfahrten, mit Pässen, die es einen nach dem anderen zu überwinden gilt. Doch mit einer Besonderheit: Wenn man das M aufmerksam betrachtet, kann man feststellen, dass an seiner zweiten Spitze die beiden letzten Schwierigkeiten der Maratona dargestellt sind: Seine Majestät, der Giau-Pass, wo alle ihren Marathon bestimmen, ihr Abenteuer signieren, überwältigende Emotionen erleben. Dann auch noch der Valparola-Pass, denn auf dieser langen, geraden Strecke stets bei Sonnenschein, auch wenn es regnet, sieht jeder Teilnehmer endlich das Ende, beginnt zu lächeln und träumt von der verdienten Abfahrt zum Ziel.

 

Das Monogramm ist bedeutend, stark, geometrisch perfekt, doch innen hat es ein Herz in herrlichen Farben, die von diesen Orten erzählen. Genau diese Orte sollen sich Radfahrern im Besonderen und dem nachhaltigen Tourismus im Allgemeinen offenbaren.

 

 

 

 

Hier einige Links zur 30. Auflage:

 

 

30 years of history

 

  

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