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Countdown zur #mdd32

Alta Badia
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DIE ORTSCHAFTEN

 

Val Badia, Val Gardena, Val di Fassa, Livinallongo, Colle Santa Lucia, Selva di Cadore, Cortina; diese Ortschaften empfangen jedes Jahr die Maratona dles Dolomites und helfen stets mit kostbarer Unterstützung und dankbarem Verständnis für die unvermeidlichen Störungen, die die Veranstaltung Einwohnern und Touristen bringt. Täler und Orte der Dolomiten, in denen sich Geschichte und Tradition verflechten und die einzigartige ladinische Wirklichkeit schaffen: ein Volk antiken Ursprungs, das sich in dieser herrlichen aber auch unwegsamen Gegend entwickelt hat, indem es lernte, in enger Berührung mit der Natur zu leben, und das seine Sprache, seine Bräuche und Traditionen bis heute erhalten hat. Zweitausend Jahre Geschichte, die man in zahlreichen kleinen Dingen entdecken kann: von der Architektur zur lokalen Kunst, vom Handwerk zur Musik und vor allem in der Sprache, die fast keine äusseren Einflüsse erlitten hat und bis heute ihre rätisch-ladinischen Ursprünge unverändert erhalten hat. Jedes Tal drückt das Ladinische mit unterschiedlichen Nuancen aus, die auch zwischen einem Dorf und dem anderen deutlich werden.
Der Aufenthalt in den dolomitisch-ladinischen Tälern wird zu einer einmaligen Erfahrung, wenn man sich von der Atmosphäre anderer Zeiten umhüllen und in eine Welt einfacher und reiner Dingen versetzen lässt. Das Wiederentdecken, wenn auch nur für kurze Zeit, vergessener Bräuche und das Wiederfinden von Gefühlen, die unsere moderne Welt gelöscht hat.
Verbunden durch den Dolomitensuperskipass, mit dem Sie im grössten Skigebiet der Welt von Tal zu Tal ohne eigene Transportmittel skilaufen können, bieten alle Täler das gleiche herrliche Dolomitenpanorama und bilden zusammen ein aussergewöhnliches und umfassendes touristisches Angebot auch für die Anspruchsvollsten. Ob Sie die Dolomiten im Winter mit Schnee oder im Sommer inmitten einer unberührten Natur erleben, bleiben werden immerwährende Erinnerungen und Eindrücke.

 

Alta Badia
Alta Badia ist ein Skigebiet im Süden des Gadertales in den Südtiroler Dolomiten. Es umfasst die mehrheitlich ladinischsprachigen Gemeinden Corvara, Badia und La Val, die sich zu einem Tourismusverband zusammengeschlossen haben. Auf der Piste Gran Risa werden regelmäßig Rennen des alpinen Skiweltcups ausgetragen. Auch im Sommer ist Alta Badia ein beliebtes Urlaubsziel. Die ladinische Bevölkerung im Dolomitenraum unterscheidet sich von ihren Nachbarn nicht nur durch die eigene Sprache (das Ladinische) sondern auch durch eine, in Jahrhunderten gewachsene, selbstbewusste Kultur, welche ihre Wurzeln in der Berglandwirtschaft und im Kunsthandwerk hat. Die Ladiner halten ihre Traditionen hoch, schätzen und schützen die reizvolle, kräftige und doch fragile Bergnatur, die sie umgibt. Eine besondere Eigenschaft der Ladiner sind die ausgeprägten handwerklichen Fähigkeiten. Auch die typische Architektur Ladiniens zeigt die harmonische Verbundenheit zwischen Mensch und Landschaft. Die tiefen Wurzeln der ladinischen Kultur sind ein bedeutsamer Bestandteil der europäischen Zivilisation, reich an alten Werten und Überlieferungen, die in der Abgeschlossenheit der Bergwelt über Jahrhunderte hinweg erhalten geblieben sind.

 

Campolongojoch

Der Passo Campolongo (gadertalisch-ladinisch Ju de Ćiaulunch) ist ein Pass in den Dolomiten östlich des Sella-Massivs. Er stellt die Verbindung zwischen Corvara (Gadertal) und Arabba (Buchenstein) her. Mit einer Höhe von 1.875 m ist der Passo Campolongo der niedrigste der vier Pässe rund um den Sella-Stock (Sellajoch, Pordoijoch, Campolongojoch und Grödnerjoch).

 

Buchenstein (Arabba)

Buchenstein (ital. Arabba, lad. Rèba) ist einer im Alpengebiet der Dolomiten gelegener Ortsteil von Livinallongo del Col di Lana in Italien (Provinz Belluno). Arabba grenzt unmittelbar an den steilen Südabfall der Sella-Gruppe an, im Süden begrenzt ein Vorkamm (Portavescovo) des Marmolata-Massivs das Gemeindegebiet, nach Süd-Osten öffnet sich das Tal von Buchenstein (it. Livinallongo di Col di Lana). Das Ortszentrum liegt auf 1602 m Höhe. Arabba ist ein wegen seiner Schneesicherheit insbesondere der Talsüdflanke (Vorkamm des Marmolata-Massivs um Porta-Vescovo) beliebtes Wintersportzentrum, im Sommer ist Arabba Ausgangspunkt von Wanderwegen und Klettertouren im Sella- und Marmolata-Gebiet. Der Großteil der Bevölkerung lebt vom Tourismus. Bis 1918 gehörte Arabba zu Tirol, während der Zeit des Faschismus wurde es an Venetien angegliedert.

 

Pordoijoch

Das Pordoijoch verbindet mit einer Scheitelhöhe von 2.239 m Canazei im Fassatal mit dem Tal von Buchenstein. Das Pordoijoch ist umgeben vom 3.181 m hohen Langkofel (im Nordwesten), den zum Sella-Massiv gehörenden Plateaufelsen Sass Pordoi (2.950 m), Sass de Forca (2.917 m) und der höchsten Felsspitze Piz Boè (3.152 m) im Norden, sowie dem nördlichen Vorkamm der Marmolata-Gruppe im Süden. Im Ersten Weltkrieg wurde das Gelände östlich des Pordoijochs unmittelbar zum Kampfgebiet (bei Arabba verlief die Frontlinie der Österreicher gegen Italien). Das Pordoijoch war mehrfach Etappenziel des Giro d’Italia (1990,1991,1996,2001).


Fassatal
Das Fassatal (ital. Val di Fassa, lad. Fascia) ist ein ladinischsprachiges Tal in den Dolomiten am Oberlauf des Avisio in der Provinz Trient. Bekannte Orte im Fassatal sind die Dörfer Canazei, Campitello, Pozza di Fassa, Vigo di Fassa und Moena. Die Geschichte des Fassatales liegt teilweise in sagenhaftem Dunkel. Vor den ersten schriftlichen Dokumenten soll es der Sage nach sieben Gemeinden, die „Regoles“ (deutsch „Riegel“), im Fassatal gegeben haben. Das Fassatal war dabei ständig räuberischen Angriffen aus dem Osten über den Fedaia-Pass ausgesetzt. Daher ranken sich zahlreiche Sagen um das Fassatal über ständige Kämpfe mit den „Trevisanern“. Im ladinischen Museum von Vigo di Fassa lernt der Besucher die verschiedenen Aspekte der ladinischen Kultur kennen, von der Vorgeschichte zu den produktiven Tätigkeiten, von der institutionellen Organisation zu heidnischen und religiösen Ritualen, vom Volksglauben zu volkstümlichen Traditionen. Das Museum liefert zudem einen Überblick über die geschichtlichen Ereignisse bis zu den Veränderungen, die mit dem Beginn des Alpinismus und Tourismus eingesetzt haben.


Sellajoch
Das Sellajoch ist ein 2.240 m hoher Gebirgspass in Italien. Es verbindet Gröden bei Wolkenstein mit Canazei im Fassatal. Es ist umgeben vom 3181 m hohen Langkofel (im Nordwesten), dem 2485 m hohen Col Rodella im Süden und dem 2974 m hohen zum Sella-Massiv gehörenden Piz Gralba im Osten. Vom Sellajochhaus führt eine Stehgondelbahn im Sommer in die Langkofelscharte. Wanderwege führen westlich durch die Langkofelscharte oder rund um den Langkofel nach St. Christina in Gröden, südlich zum Col Rodella und nach Campitello im Fassatal oder durch das Val Salei nach Canazei sowie nördlich zwischen großen Felsbrocken und Geröllhalden des Langkofels (die so genannte Steinerne Stadt) hindurch nach Wolkenstein.


Gröden
Gröden, auch Gröden- oder Grödnertal genannt, ist ein Dolomitental in Südtirol. Gröden ist ein etwa 25 km langes Seitental des Eisacktales und liegt im Nordwesten der Südtiroler Dolomiten. Das sprachliche und touristische Gebiet Grödens umfasst die Gemeinden St. Ulrich (ladinisch: Urtijëi), St. Christina (lad. Santa Cristina) und Wolkenstein (lad. Sëlva). Gröden ist von einer Vielzahl von Almen und Bergen umgeben. Die Grödner Dolomiten sind die Geislerspitzen, die Puezgruppe, die Sellagruppe und die Langkofelgruppe. Die Erstellung von Holzstatuen, Holzfiguren und Kircheneinrichtungen und einst von Holzspielzeug sind ein wichtiger Wirtschaftszweig des Tales. Der wichtigste Wirtschaftszweig ist jedoch der Tourismus, insbesondere der Tourismus für den Wintersport. Auf der Saslongpiste findet seit mehreren Jahren ein Herren-Abfahrts- und Super-G-Weltcuprennen statt. Auch wurde in Gröden die Alpine Skiweltmeisterschaft 1970 ausgetragen. Zu den Persönlichkeiten des Grödnertals gehören der Komponist und Oscar-Preisträger Giorgio Moroder, die Eiskunstläuferin Carolina Kostner sowie die Skiläuferin Isolde Kostner.

 

Grödnerjoch
Das Grödnerjoch (lad. Ju de Frara) 2121m, verbindet Gröden bei Wolkenstein mit Kolfuschg-Corvara im Gadertal. Es ist ein Sattel zwischen dem Sellastock im Süden und den Cirspitzen, die das Tor zum Naturpark Puez-Geisler bilden, im Norden. Nach Westen beeindruckt der Blick auf den 3181 m hohen Langkofel mit seiner charakteristischen langgestreckten Südwand; nach Osten öffnet sich die Aussicht zu den Berggipfeln des Gadertals (Sass Songher, die Fanes-Gruppe mit Heiligkreuzkofel, Cunturines-Spitze und La Varella) sowie die noch weiter östlich befindlichen Tofanagipfel. Die steinzeitlichen Funde vom Grödnerjoch - verkohlte Holzreste, Tierknochen und Feuersteingeräte - gehören zu den ältesten im Bereich der Sella. Über die Besiedlung wissen wir aber ebenso wenig Genaues wie über die Nutzung des Übergangs in der Antike, im Mittelalter und in der frühen Neuzeit. Wanderwege führen abwärts nach Corvara sowie nach Wolkenstein entweder über den Plan de Frea oder durch das Danterceppies-Tal. Eine viel begangene Route für erfahrene Kletterer ist der Pisciadù-Steig (Via ferrata Brigata Tridentina) mit einer Hängebrücke am Exnerturm.


Fodom
Fodom (Livinallongo) ist ein Dolomitental, das im Nordosten durch den Falzaregopass und im Westen durch das Pordoijoch begrenzt wird. Wirtschaftlich wichtigster Teilort ist Arabba (Buchenstein). Bis zum Ersten Weltkrieg gehörte Fodom zu Tirol, Österreich. Es wurde bereits zu Beginn des Krieges von Österreich geräumt. Heute ist Livinallongo Teil der Provinz Belluno. Geht es allerdings nach dem bei einer Volksbefragung im Jahr 2007 geäußerten Wunsch, so sollten die Gemeinden Livinallongo und Colle Santa Lucia in naher Zukunft Südtirol angegliedert werden.

 

Colle Santa Lucia
Colle Santa Lucia (deutsch: Verseil) ist eine Gemeinde mit ca. 400 Einwohnern in der italienischen Provinz Belluno und befindet sich auf einem Felssporn, verkeilt zwischen der Fiorentina Tal und der Cordevole Tal. Umsäumt von den dominanten und legendären Berggipfeln von Civetta, Marmolata und Pelmo, eignet sich diese Ortschaft besonders gut als Ausgangspunkt für Ausflüge in die Dolomiten. Um einen angenehmen Tag in der Natur um Colle Santa Lucia zu verbringen, eignen sich ganz besonders der Kreuzweg und die "Strada della Vena" für Wanderungen: dieser Weg verbindet die alten Bergwerke von Fursil mit Schloss Andraz. Die kleinen Dörfer der Umgebung bieten auch zahlreiche Einblicke in Kultur und Tradition, wie die Kirche von S. Lucia, Casa Piazza oder Casa de Jan, antike Landhäuser. In diesem Gebiet ist das Institut de Cesa Jan Cultural Ladin tätig, das sich für die Erhaltung der ladinischen Tradition, von der Küche bis zur Sprache, einsetzt.


Selva di Cadore
Selva di Cadore ist eine Gemeinde mit 520 Einwohnern in der italienischen Provinz Belluno, Region Venetien, etwa sechs Kilometer südwestlich von Cortina d’Ampezzo. Fraktionen sind S.Fosca and Pescul. Eine grossartige Kulisse an Tannen, Lärchen, Wäldern und alten Dörfern, die verstreut im Grünen liegen, macht Selva di Cadore im Sommer zum bevorzugten Ziel von Wanderern und im Winter von Skifahrern. Das von Eisenminen umgebene Selva war früher eine Siedlung für Minenarbeiter, die seine dichten Wälder ausbeuteten, um ihre Öfen zu befeuern. Auf Spuren seiner Vergangenheit trifft man noch im örtlichen Museum für Geschichte und Volkskunde.


Cortina d´Ampezzo
Cortina d’Ampezzo liegt auf einer Höhe von 1.211m in den Dolomiten (Ampezzaner Alpen). Cortina ist ein renommiertes Wintersportzentrum, das als Austragungsort der Olympischen Winterspiele 1956 sowie der Alpinen Skiweltmeisterschaften 1932 und 1941 fungierte. Der Tourismus entwickelte sich zum zentralen Wirtschaftfeld in Cortina ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Cortina wurde aufgrund seiner internationalen Bekanntheit und Szenerie als Drehort für eine Reihe bekannter Filmproduktionen ausgewählt. 1981 wurden für den James-Bond-Film In tödlicher Mission Szenen im Eisstadion, auf der Sprungschanze, auf der Bobbahn und im Ort selbst gedreht. Auch die Filme Leichen pflastern seinen Weg (1968) mit Klaus Kinski und Cliffhanger – Nur die Starken überleben (1993) mit Sylvester Stallone wurden in den Bergen um Cortina d’Ampezzo gedreht, der Film Der rosarote Panther (1963) spielt teilweise dort.

 

Passo Giau
Das Passo Giau 2.236 m ist einer der eindrucksvollsten Dolomitenpässe und befindet sich zwischen Cortina d’Ampezzo und Selva di Cadore. Der Pass bietet eine einzigartige Aussicht auf die schönsten Gipfel der Dolomiten. Dank seiner Serpentinen zieht er jedes Jahr zahlreiche Fahrradliebhaber zu sich, die es gar nicht abwarten können diese scharfe Kurven zurückzulegen. Bekannt ist er natürlich auch dank des Radrennens „Giro d’Italia", insbesondere auch wegen des anstrengenden Aufstiegs von Colle Santa Lucia aus: ungefähr 10 km lang fährt man mit 9,1 % Steigung. Vielleicht weiss nicht jeder dass hier auch einige Szenen vom Film Ladyhawke gedreht wurden, mit Matthew Broderick und Michelle Pfeiffer.

 

Falzaregopass
Der Passo di Falzàrego (deutsch Falzaregopass) ist ein 2.105 m hoher Gebirgspass in der italienischen Provinz Belluno. Er verbindet sowohl Buchenstein als auch das untere Cordevole-Tal mit Cortina d’Ampezzo sowie über den Valparolapass mit Abtei (Südtirol). Er liegt somit innerhalb des ladinischen Gebiets. Der Pass ist ein breiter, mit Felsbrocken übersäter Sattel südlich des Dolomiten-Hauptmassivs der Tofane; diesen vorgelagert ist der Felsstock des Kleinen Lagazuoi (2.762 m), der die Sicht auf sie verdeckt. Der Name Falza Rego bedeutet „falscher König“ und bezieht sich auf den König des Reiches der Fanes, welcher der Sage nach wegen seines Verrates zu Stein wurde und so noch heute vom Pass aus am Lagazuoi zu sehen ist. In die Schlagzeilen der Geschichte geriet der Passo Falzarego im Ersten Weltkrieg. Im Gebirgskrieg 1915–1918 verlief die Front über den Passo Valparola.

 

Valparolapass
Am Valparolapass 2.192 m liegt der Valparolasee, wenige Kilometer südöstlich der Falzaregopass. Bis zum Ersten Weltkrieg gehörte der Pass zu Tirol. Einige Kilometer östlich verlief die Grenze zu Italien, damit wurde der Pass Teil der Dolomitenfront. Seinen Namen hat der Valparola von den Eisenhütten, die sich einst in Passnähe befanden. Valporola ist sinngemäß die lateinische Übersetzung des deutschen Wortes „Eisenofenalpe“. Ruinen dieser Öfen, die noch bis in das 16. Jahrhundert in Betrieb waren, sollen noch 1860 zu sehen gewesen sein. Auch der Steinzeitmensch schon kannte den Pass, wie durch vereinzelte Funde am Valparolasee bewiesen ist.

 

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